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Eine Anfrage bei der Stelle für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Financial Times Deutschland, die auf eine Antwort wartet (die gleiche Frage wurde auch an den Chefredaktor Steffen Klusmann gesandt):
guten tag
2003 erhielt der früher für FTD tätige redaktor harald ehren einen preis von der GSBA.
in jenen jahren war die GSBA jeweils in den FTD rankings an vorderster stelle aufgeführt. inzwischen wird das institut bei euch nicht mehr gelistet und findet sich auch nicht mehr in einem vorjahresvergleich.
beobachtet man die vorgehensweise der GSBA im publizistik-bereich ist klar, dass dieses institut die presse gerne auch via pr-instrumente für ihre zwecke einsetzt, siehe z.b. den fall im magazin m+k, in dem ein sich hinter einem pseudonym versteckender schreiber die GSBA als A-liga und die universität st. gallen als C-liga bezeichnete. heute - kaum ein jahr nach diesem artikel im m+k - wird nun bekannt, dass die FIBAA der GSBA die akkreditierung entzogen habe. der schreiber, der vor kurzem noch von A-liga fabulierte, hat wohl spätestens jetzt ein begründungs-problem.
besteht bzw. bestand bereits zum zeitpunkt der entgegennahme des GSBA-preises durch ihren mitarbeiter bei FTD ein reglement, welche art von preise ein mitarbeiter entgegennehmen kann? mit welcher art von richtlinie (andere nennen dies einen code of conduct) wird die journalistische unabhängigkeit der artikel in FTD sichergestellt wenn mitarbeiter preise von unternehmen entgegennehmen, über die im gleichen blatt ein ranking erstellt wird?
danke für eine info und freundlichen gruss
sikander v. bhicknapahari